Tim Berners-Lee, Weaving the Web (via)
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Eigentlich haben Sachi und Lee LeFever (Commoncraft) mit ihrem Video zum Thema Social Bookmarking bereits hervorragende Aufklärungsarbeit geleistet. Internet Legende Howard Rheingold ließ sich davon aber nicht abschrecken und veröffentlichte auf seinem neuen Videoblog jetzt ebenfalls eine Episode zu diesem Thema.
Rheingold’s Video ‘Introduction to Social Bookmarking’ (6:16) ist vielleicht nicht ganz so professionell produziert wie das von Commoncraft. Dafür ist sein Ansatz persönlicher. Ihm geht es darum, zu zeigen, welche Social Media Tools er auf welche Weise nutzt. Anschauungsbeispiel in seinem Video ist wie bei Commoncraft der Social Bookmarking Champion del.icio.us. Allerdings hebt Howard Rheingold stärker auf die Social, Sharing und Community Aspekte ab und die Vorteile, die sich durch das Teilen von Wissen ergeben.
(via SmartMobs)
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Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung zum Thema Nutzung virtueller Bibliotheken, die von JISC (Joint Information Systems Committee) und der British Library in Auftrag gegeben und vom CIBER Research Team am University College London erstellt wurde.
Damit widerspricht der kürzlich vorgestellte Untersuchungsbericht ‘Information Behaviour of the Researcher of the Future’ (35 Seiten, pdf) der weit verbreiteten Meinung, die sogenannte Google Generation (Digital Natives, Net Generation, Millenials, etc.) also junge Menschen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, wären die erfahrensten und kundigsten Web Nutzer.
Obwohl die Jugendlichen eine offensichtliche Leichtigkeit und Vertrautheit mit Computern an den Tag legen, verlassen sie sich bei ihren Recherchen überwiegend auf Suchmaschinen, betrachten die gefundenen Inhalte mehr als sie zu lesen und lassen die Fähigkeit zur kritischen Bewertung und Prüfung weitgehend vermissen.
Interessant ist auch ein weiteres Ergebnis: Eigenschaften, die bislang jugendlichen Nutzern zugeschrieben wurden, wie Ungeduld bei Suche und Navigation mit immer kürzeren Toleranzspannen, ist inzwischen die Norm für alle Altersgruppen, angefangen von Grundschülern bis hin zu Professoren.
Den Akademikern bescheinigt der Report sogar ein Hamster-Verhalten (’squirreling behaviour’):
Academic users have strong consumer instincts and research shows that they will squirrel away content in the form of downloads, especially when there are free offers. In spite of this behaviour and the very short session times that we witness, there is no evidence as to the extent to which these downloads are actually read.
Die erste Langzeit Studie dieser Art wurde vom CIBER Research Team über einen Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt, um herauszufinden, wie Lernende und Lehrende in Zukunft mit digitalen Wissensressourcen umgehen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen britischen Bibliotheken helfen, sich bei der Digitalisierung ihrer Bestände bestmöglich auf die Bedürfnissen (‘digital mindset’) ihrer zukünftigen Nutzer einzustellen.
(via Nicholas Carr)
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Zum Jahreswechsel habe ich mir das Buch Das Wissen der alten Chinesen - 4000 Jahre Entdeckungen und Erfindungen, Ausgabe 2001 durchgelesen (Das Bild zeigt das Cover der Ausgabe 2003). Die chinesische Originalausgabe erschien 1978 beim Chinesischen Jugendverlag. Die englische Ausgabe erschien 1983 unter dem Titel “Ancient China´s Technology and Science” by Forign Language Press, Beijing, China. Es ist spannend zu lesen, welche großartigen Leistungen Chinesen schon vor tausenden von Jahren hervorgebracht haben. Unter anderem findet man auf Seite 357: “Im Jahr 1900 fand man einen ausgezeichnet gedruckten Band der Diamant-Sutra in der Tausend-Budda-Grotte von Dunhang, Provinz Gansu, mit dem Datum: ´Fünfzehnter Tag des vierten Mondes im neunten Jahr von Xianting´(868 n. Chr.). Dies ist das älteste in der Welt bekannte Druckwerk, das ein klares Herstellungsdatum trägt.” Und auf Seite 359 liest man von Bi Sheng, der den weltweit ersten Druck mit beweglichen Typen (Lettern) ausführte. Der Rationalisierungsvorteil ist bei der chinesischen Schrift nicht so groß, allerdings hat die Erfindung Bi Shengs im westlichen Ausland eine Revolutionierung des Buchdrucks hervorgerufen. Wir kennen alle Gutenberg, aber wer kennt schon Bi Sheng? Unsere Sicht auf die Welt ist oft sehr westlastig, wodurch es häufig zu Verzerrungen kommt. Siehe dazu auch Grenzen des Wissens und Wissen schützen, indem man keine Patente anmeldet?
Die meisten von uns hatten wohl eher nicht die Gelegenheit, Steve Jobs’ Keynote auf der MacWorld Expo in San Francisco live beizuwohnen. Der Apple Geschäftsführer gilt gemeinhin als begnadeter Redner. Die diesjährige Vorstellung soll allerdings nicht unbedingt seine beste gewesen sein.
Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen, steht die Aufzeichnung auf der Apple.com Website in voller Länge (= 90 Minuten) zur Verfügung. Wer soviel Zeit nicht hat, dem sei die folgende Kurzfassung empfohlen:
(via Presentation Zen)
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Enterprise 2.0 steht für Web 2.0 beziehungsweise Social Software im Unternehmenskontext. Seit der Einführung des Begriffs im Jahr 2006 wird das Thema kontrovers diskutiert und bei der Einschätzung des Potenzials gibt es stark auseinander gehende Meinungen. Der Graben zwischen Traditionalisten und Visionären ist tief. Expemplarische Vertreter der beiden Richtungen sind Andrew McAfee und Tom Davenport, die bereits mehrfach in vielbeachteten Debatten aufeinander getroffen sind.
Ein Argument, das gerne gegen Enterprise 2.0 ins Feld geführt wurde, waren mangelnde Fallbeispiele. Die Zeit arbeitet allerdings für Enterprise 2.0. Immer mehr Unternehmen setzen auf innovative Konzepte und liefern Beispiele für erfolgreiche Umsetzungen. Bill Ives hat auf Portals and KM (bislang) 12 Enterprise 2.0 Erfolgsgeschichten aus dem Jahr 2007 gesammelt.
Andrew McAfee ergänzt die Liste per Kommentar um einen besonders delikaten Fall. Intellipedia, ein gemeinsames Projekt der US Geheimdienste, orientiert sich an Wikipedia und nutzt Wikis (MediaWiki) zum Austausch von Informationen.
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Wolfgang Frühwirt und Paul Plazek von cyLEDGE (Wien, Österreich) habe ich auf der MCPC2007 kennen gelernt, wo sie ihre International Configurator Database vorgestellt haben: “This site is home to the world’s biggest configurator database. Scan over 500 web-based configurators now and follow the up-to-date discussion of these configurators in our blog. Also provided are video interviews with leading experts on configurators and mass customization, as well as a range of in-depth articles and definitions.” Die Website zeigt die vielen angebotenen Konfiguratoren (Varianten) und beurteilt diese anhand von 85 Attributen. Insofern ist die Seite ein sehr guter Einstieg, um sich über den Markt der Konfiguratoren zu informieren. Weiterhin findet man auf der Seite auch Video Interviews mit wichtigen und interessanten Leuten aus der Mass Customization Szene. Als ich mir die Seiten angesehen habe kam mir allerdings auch der Gedanke, ob man wirklich an noch mehr Konfiguratoren (Varianten) interessiert ist, bzw. ob der jeweilige unternehmensspezifische Kontext ausreichend berücksichtigt wird. Wie wir aus der Begründung für Mass Customization wissen, reagieren viele Unternehmen mit einer Variantenvielfalt auf den Trend zur Individualisierung. Dieser Effekt kann scheinbar auch bei den Anbietern von Konfiguratoren festgestellt werden. Mass Customization könnte auch hier die Antwort auf die Komplexitätsfalle sein: Wie wäre es denn mit einem Konfigurator auf Open Source Basis, mit dem man sich seinen eigenen (kontextspezifischen) Konfigurator zusammenstellen kann: Mass Customization auf Konfiguratoren angewendet - eine verwegene Idee, oder?
Das Thema Datenschutz hatte in den letzen Wochen Hochkonjunktur. Die Versuche von Social Networks wie Facebook, XING und StudiVZ, ihre Nutzerdaten zu Geld zu machen und für personalisierte Werbung zur Verfügung zu stellen, sind auf vehementen Protest gestoßen. Die Pläne der Plattform-Betreiber wurden zumindest teilweise bzw. vorläufig durchkreuzt.
Die Sensibilität für das Thema dürfte also zur Zeit ziemlich hoch sein. Gefragt sind mehr Transparenz, ein besserer Schutz sowie bessere Kontrolle persönlicher Daten durch die Nutzer, ergänzt durch die Möglichkeit, seine Daten beim Verlassen oder Wechsel einer Plattform ohne großen Aufwand mitnehmen zu können.
DataPortablitiy.org hat sich der Umsetzung dieser Ziele verschrieben. Worum es dabei grundsätzlich geht, veranschaulicht das Video DataPortability - Connect, Control, Share, Remix von Michael Pick:
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In dem aktuellen Fraunhofer Magazin 1.2008 geht es unter anderem um Erfolg durch Kooperation. Gemeint sind hier Innovationscluster, “die helfen, gute Ideen schneller in Produkte umzusetzen.” Das Fraunhofer Institut hat dazu auch eine spezielle Website zu Innovationscluster. Man kann diese Zusammenarbeit in Innvatinscluster darüber hinaus auch als Beziehungskapital im Rahmen der Wissensbilanz - Made in Germany ansehen. Durch die Kooperation in Innovationscluster wird somit auch Intellektuelles Kapital (Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital) geschaffen. Sehen Sie sich bitte dazu auch den Hinweis auf das Projekt RICARDA an. Ein weiteres Element ist die benötigte Kompetenz auf individueller und organisationaler Ebene, um in einem Cluster arbeiten zu können. Kompetenz im Sinne von Selbstorganisationsdisposition.
Die FASTforward ‘08 Konferenz naht. Da kann ein bischen Promotion im Vorfeld nicht schaden. Neben David Weinberger, Don Tapscott und John Hagel stehen auch Andrew McAfee und Tom Davenport auf der Rednerliste.
Bereits letztes Jahr profilierten sich die beiden als Kontrahenten und trafen auf der Enterprise 2.0 Konferenz schließlich direkt aufeinander. Die Rollen waren klar verteilt: Andrew McAfee als Enterprise 2.0 Vertreter, der den Begriff, wie er selbst einräumt, nicht als Erster benutzte 1, aber mit seiner weithin akzeptierten Definition und seinen Veröffentlichungen zu einem der Vordenker des Memes wurde. Tom Davenport, Berater, Autor und Knowlegde Management Experte als Vertreter der alten Schule, die Enterprise 2.0 kritisch bis ablehnend gegenübersteht.
Letzten Freitag (11.01.08) trafen die beiden erneut aufeinander. Plattform war ein Webinar zum Thema Umsetzbarkeit von Enterprise 2.0 mit einigen thematischen Vorgaben:
Leider habe ich erst heute davon erfahren. Man sich kann den zweiten Schlagabtausch der beiden allerdings auch noch im Nachhinein zu Gemüte führen. Die ca. 54-minütige Aufzeichnung (als Audio MP3) und die begleitende Diskussion (als Kommentare) stehen auf dem FASTforward Blog zur Verfügung. Laut Dennis Howlett und Doug Cornelius fand die spannendere Diskussion aber nicht dort sondern auf Twitter statt.
1I thought I coined the phrase ‘Enterprise 2.0′ but tag searching on Technorati shows me that the UK Internet consultant Stuart Eccles posted about ‘Enterprise2.0′ on February 20, 2006. My first post on Enterprise 2.0 appeared on March 24, 2006. (aus Enterprise 2.0 vs. SOA)
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Europa hat in den letzten Jahrzehnten viele Arbeitsplätze in der Bekleidungsindustrie nach Asien verloren, da dort die arbeitsintensiven Prozesse für standardisierte Massenware wirtschaftlicher waren. Der Trend zu Individualisierung und neue technologische Entwicklungen wie den Laser-Cutter, machen es möglich, kundenindividuelle Massenprodukte kostengünstig in Europa zu fertigen (Mass Customization). Die Europäische Union hat schon vor vielen Jahren ein Projekt gefördert, dass Wege aufgezeigt hat, wie man Mass Customization in der Schuhindustrie nutzen kann (EURO-SHOE). In dem EU-Projekt LEAPFROG ( Leadership for European Apparel Production From Research along Original Guidelines) arbeiten namhafte europäische Hersteller aus der Textil und Bekleidungsbranche zusammen (2004-2009): “Leapfrog is a joint research and innovation initiative of the European textile and clothing industry, led by Euratex, aiming at a technology breakthrough in the clothing industry. It brings together a critical mass of European textile and clothing companies and research centres which will attempt to develop and implement new ways of optimal fabric preparation for clothing production, automated garment manufacture, virtual garment prototyping, supply chain integration and mass customisation. The ultimate goal of LEAPFROG is to achieve a step change in productivity and competitiveness of Europe’s clothing sector and to decrease its dependence on the labour cost factor.” Mit diesem Ansatz ist es möglich, wieder Arbeitsplätze aus Asien nach Europa zu verlagern - mit Hilfe von Mass Customization…
… heißt Big Think und wie es theoretisch funktioniert, wird hier erklärt:
Ob sich dann auch rein praktisch genügend aktive Nutzer in der angestrebten Zielgruppe finden, die passende Inhalte beisteuern, muss sich noch zeigen.
via Beet.TV
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Seit gestern ist es amtlich. NewsGator, der Anbieter von RSS und Social Media Lösungen stellt die neuen Versionen seiner preisgekrönten RSS-Reader NetNewsWire, FeedDemon und NewsGator Go! kostenlos zur Verfügung.
Ich benutze mit Netvibes (enge Auswahl) und Google Reader (große Auswahl) zwei webbasierte Lösungen für meine RSS Feeds. Aber spätestens seit Amit Agarwal’s ausführlicher Besprechung Why FeedDemon is Better Than Google Reader and Bloglines und Thomas Gigold’s überzeugender Empfehlung reizt es mich, mit FeedDemon nach langer Zeit wieder einen Desktop Reader zu testen.
(via ReadWriteWeb)
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StudiVZ hat es heute sogar in die Tagesschau gebracht. Bereits um 12:00 Uhr, aber auch in der Hauptausgabe um 20:00 Uhr gab es einen Beitrag, in dem es um die neuen AGBs, personalisierte Werbung und den Protest von Nutzern ging. Enthalten war auch ein Hinweis auf die gut versteckte Möglichkeit, der Verwendung seiner Daten zu widersprechen.
Bettina Gayk, die Pressesprecherin der Datenschutzbeauftragten Nordrhein-Westfalens formuliert den Kern der ganzen Angelegenheit, der auch andere kommerzielle Social Networks betrifft:
Man sieht bei diesem Vorgehen von studiVZ, dass dieses scheinbar kostenlose Forum doch nicht kostenfrei ist, denn ich muss etwas geben, ich muss etwas verkaufen, nämlich mein Profil, meine Daten.
(via Networking leicht gemacht)
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In dem Artikel Wir gegen die Gier - Grenzen des Wissens (Süddeutsche Zeitung vom 08.01.2007) erläutert Joseph Weizenbaum (War Professor für Computer Science am Massachusetts Institute of Technology und gilt als einer der Pioniere der Künstlichen Intelligenz) die Zusammenhänge und Missverständnisse im Umgang mit Wissen. Am Ende der ersten Seite findet man: “Sie [die Information] ist immer eine private Leistung, nämlich die der Interpretation, deren Ergebnis Wissen ist. Information hat, wie, zum Beispiel die Aufführung eines Tanzes, keine Permanenz; sie ist eben weder Materie noch Energie. Das Maß der Wahrheit des produzierten Wissens hängt von der Qualität der angewandten Interpretation ab.” Oder auf Seite 2: “Enthält das New Yorker Telefonbuch Information? Nein! Es besteht aus Daten, nämlich aus Texten, die, um zu Information und Wissen zu werden, interpretiert werden müssen.” Die Begriffe Daten, Information, Wissen und Kompetenz sollten daher im Sinne der von Weizenbaum genannten Unterscheidungen verwendet werden. Erst dann wird deutlich, was unter Datenmanagement, Informationsmanagement, Wissensmanagement und Kompetenzmanagement zu verstehen ist. Siehe dazu auch Wissenstreppe oder Wissensmanagement in der Medizin …
In dem Buch Kompetenzkapital heute - Wege zum Integrierten Kompetenzmanagement haben die Autoren den aktuellen Stand der Kompetenzdebatte in spannenden Beiträgen zusammengefasst: “Kompetenzkapital ist ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Das Kompetenzkapital eines Unternehmens entsteht durch das gemeinsame Handeln von Individuen, Teams und der Organisation vor dem Hintergrund der strategischen Unternehmensziele. Für das Management stellt sich nicht nur die Frage nach der Entwicklung relevanter Kompetenzen für das Unternehmen, sondern auch die nach deren Bewertung und Steuerung. Im Rahmen dieses Buches erläutern bekannte Experten, wie Kompetenzkapital identifiziert, geschaffen und genutzt werden kann. Mit dem Integrierten Kompetenzmanagement (IKM) wird ein Konzept vorgestellt, das die Brücke zwischen den Kompetenzebenen – Individuum, Team und Organisation – schlägt. Dabei wird berücksichtigt, dass Kompetenzen, obwohl von unternehmensweiter Bedeutung, sich nicht direkt gestalten lassen, sondern nur über die Schaffung positiver Rahmenbedingungen zu entwickeln sind.”
Unternehmen stehen oft vor folgender Frage: Schütze ich mein Know-how durch Patente, oder ist es besser, gar keine Patente anzumelden? In der Financial Time Deutschland vom 02.01.2008 wird diese Frage in dem Beitrag Firmen verzichten auf Patente beantwortet. Viele Beispiele verdeutlichen drastisch, dass es oft besser ist, kein Patent anzumelden. Hersteller von Plagiaten haben erkannt, dass Patentschriften technologisches Wissen enthalten, das so ganz einfach abzuschöpfen ist. Es sieht eben alles ein wenig anders aus, wenn man einen Sachverhalt aus der Wissensperspektive sieht. Wissensmanagement wird den Führungskräften nun praktisch vor Augen geführt. Es überrascht nur noch die, die sich bisher wenig um das Thema gekümmert haben.
Wir möchten uns ganz herzlich für das Interesse an unseren Blogbeiträgen bedanken (Im Vergleich zu 2006 hat sich die Pageview-Rate mehr als verdoppelt). Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2008 wünschen
Jutta und Robert Freund
Burghard Schneider hat in seinem Best-Practice-Business-Blog die Top 10 aus dem Bereich Mass Customization and Personalization zusammengestellt. Es hilft immer, wenn ein so bekannter Blog über erfolgreich umgesetzte Strategien berichtet. Dennoch ist auch hier wieder zu erkennen, dass mit den verschiedenen Begriffen (z. T. sogar widersprüchlich) umgegangen wird. Einige Anmerkungen/Fragen zu der erstellten Liste:
Ich möchte mit den Hinweisen nicht besserwisserisch erscheinen, dennoch ist es wichtig, dass die Begriffe nicht beliebig verwendet werden. Im Moment habe ich den Eindruck, dass die Begriffe “Mass Customization”, “Personalization”, “Customization”, “Open Innovation” inflationär verwendet werden, Dadurch wird die dahinter stehende Wettbewerbsstrategie allerdings der Beliebigkeit ausgesetzt. Genau das sollte allerdings nicht passieren. Auf Frank Piller´s Website kann man nachsehen, was man heute unter den genannten Begriffen versteht.
Wie Sie wissen, habe ich neben dem Master-Abschluss an der TU Kaiserslautern (2005) auch seit 2001 einen FH-Abschluss “Experte für neue Lerntechnologien”. Es bot sich daher im Rahmen des Fe-ConE-Projekts an, auch an einem Online-Lehrgang zum Thema E-Learning fundamentals teil zu nehmen. Gemeinsam mit über 300 anderen Kollegen aus ganz Europa habe ich in der Zeit vom 20. Mai bis 07. Juli 6 aufeinander aufbauende Module (englischsprachig) bearbeitet. Darüber hinaus wurde erwartet, dass man Beiträge in das Diskussionsforum stellt. Wie Sie dem Zertifikat entnehmen können, habe ich die einzelnen Module bestanden. Allerdings hätte ich mich mehr in das Diskussionsforum einbringen können… Na ja, alles geht eben nicht. Ich freue mich sehr, dass ich neue Erkenntnisse mitnehmen und einen weiteren Nachweis meiner Kompetenz erbringen konnte.
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